Verkehrs-Strafverfahren
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Wenn gegen Sie ein Strafverfahren wegen eines Verkehrsdelikts geführt wird, so erhalten Sie zunächst ein Schreiben der Polizei mit dem Inhalt, dass gegen Sie ein Ermittlungsverfahren geführt wird. Gleichzeitig werden Sie entweder zu einer polizeilichen Vernehmung vorgeladen, oder es wird Ihnen Gelegenheit gegeben, schriftlich zum Tatvorwurf Stellung zu nehmen.

Sie sind weder verpflichtet, zur polizeilichen Vernehmung zu erscheinen, noch sich schriftlich zu äußern, und sollten dies auch in keinem Fall tun. Es empfiehlt sich in jedem Fall, vor irgend einer Stellungnahme zunächst über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu beantragen.

Bitte machen Sie auch keinerlei Angaben zu der Frage, wer zum Tatzeitpunkt das Fahrzeug geführt hat, falls Sie von der Polizei angerufen oder persönlich aufgesucht werden. Sagen Sie nur, dass Sie einen Rechtsanwalt beauftragen werden und dieser sich dann schriftlich äußern wird.

Falls wir Sie in einem Verkehrs-Strafverfahren vertreten sollen, benötigen wir den Brief der Polizei, gegebenenfalls Angaben zu Ihrer Rechtschutzversicherung sowie eine Vollmacht.

Diese Unterlagen können Sie uns per Fax, Post oder E-Mail übersenden.

Wir beantragen dann Akteneinsicht und informieren Sie, sobald uns die Akte vorliegt.

Sollte gegen Sie ein Strafbefehl erlassen worden sein, beachten Sie, dass ein Einspruch nur innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung möglich ist.

Sollte die Frist versäumt worden sein, kann unter Umständen ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gestellt werden.

Falls Sie keine Rechtschutzversicherung haben, können wir zu einem günstigen Pauschalpreis für Sie Akteneinsicht beantragen und beraten Sie dann anschließend über die Aussichten und die voraussichtlich entstehenden Kosten für Ihre Verteidigung.

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